Assam Dirial TGFOP I | Pforzheimer Kaffeerösterei

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Assam Dirial TGFOP I

Assam Dirial TGFOP I


Artikelnummer 714-Tee Aassam

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Assam Dirial

TGFOP I  

Feiner Blatt-Tee aus Assam, einer Hochebene in Nordindien zu beiden Seiten des Brahmaputra gelegen, ist das größte Teeanbaugebiet der Welt. 
Langes Blatt mit goldenen Tips, würzig, kräftiger Geschmack, kupferrote Tasse. 
Aus der mittleren second flush Periode. Gehobene Qualität. 

 

Zubereitungsarten: 

Wassertemperatur:  100 Grad , nicht kochend

Ziehzeit: 3-5 Minuten 

Mengenangabe: 4 TL / Liter 

Lagerung: Schwarz-Tee muss trocken und luftdicht verschlossen werden. 

 

 

 

Second Flush 

Erntezeit: Mai bis August 

Mitte Mai bis Ende Juni entstehen die besten Qualitäten. Optimale Bedingungen dafür sind Regen zu Beginn der Erntezeit und ab Mitte Mai nur noch gelegentliche Schauer - am besten nachts. Direkte Sonneneinstrahlung schmälert die Qualität der Assam-Tees. Ihre Blätter sind häufig mit goldenen Spitzen durchsetzt. 
Bereits während des Aufgusses nimmt man den malzigen Charakter des Tees wahr. Sein Qualitätsmerkmal ist der kräftig-würzige, feinherbe bis malzig-honigartige Geschmack. 
Die Tassenfarbe ist kupferrot bis dunkelbraun. Sahne und Kluntjes verleihen ihm eine besondere Note. 

 

Assam Tee 

Erst 1823 gelang es dem schottischen Major Robert Bruce, die Briten von den Erfolgsaussichten des Tee-Anbaus in Indien zu überzeugen. Auf einem Jagdausflug zwischen dem indischen Bundesstaat Assam und Burma war er auf große, wildwachsende Teesträucher gestoßen. Sein Fund brachte Ihn zu der Überzeugung, dass die Gegend ideal für den Teeanbau wäre. Nur wenige Jahre später fanden zwei Botaniker in Aassam wilden Tee- die Thea Assamica war entdeckt. Bis dahin hatte die chinesische Camellia sinensis als Ur-Pflanze des Tees gegolten. Seit dem Fund in Assam jedoch streiten die Gelehrten darürber, welche der beiden Pflanzen die ältere, ursprüngliche ist. Bruce sollte derweil Recht behalten: Der Tee-Anbau gelang. Und bereits im Januar 1839 versteigerte man in London die ersten Kisten mit Tee aus Assam. Sie lösten große Begeisterung bei den Maklern der Tee-Börse aus. Das fruchtbare, breite Tal des Flusses Brahmaputra im Nordosten Indiens ist die Heimat des beliebten Assam-Tees. 
Über 600 Kilometer erstreckt sich das Tal entlang beider Ufer. Assam ist in verschiedene Tee-Anbaugebiete unterteilt. Die fünf Regionen Hatimara, Borengajuli, Sockieting, Kondoli und Hunwal bilden zusammen das größte Anbaugebiet der Welt. Durch die extreme Feuchtigkeit und die tropische Hitze wachsen die Pflanzen sehr schnell. Sie bringen eine reiche Ernte. 
Assam ist das ertragsreichste Tee-Anbaugebiet Indiens. In rund 2400 Tee-Gärten baut man die Pflanzen für den würzigen, mitunter leicht malzigen Tee an. Aufgrund es Klimas erntet man Ihre Blätter das ganze Jahr. Ein guter Assam hat ein schwarzes Blatt mit mittelgroßer Körnung. Es ist durchsetzt mit goldenen Blattspitzen, den sogenannten Tips. Typisch für Assam-Tees ist neben dem vollmundigen Geschmack ihre kräftige, dunkle Farbe. 
Tee aus Assam ist eine hervorragende Grundlage für viele bekannte Mischungen. So besteht der Ostfriesen-Tee zu mehr als der Hälfte, die Englische Mischung zu etwa einem Drittel aus Assam-Tee.