Tipps zur besseren Magenverträglichkeit

Symptome wie Sodbrennen und Magenbeschwerden werden häufig in Zusammenhang mit dem Konsum von Kaffee gebracht. Woran liegt das und was kann man dagegen tun?

 

Gründe dafür sind oftmals:

  • ein zu hoher Kaffeekonsum und damit verbunden die Aufnahme von zuviel Koffein, kaffeeeigenen Säuren und Röstreizstoffen
  • die Zubereitungsart des Kaffees, die den Säure- und Koffeingehalt des Getränks beeinflusst
  • die Kaffeebohnensorte
  • die mangelnde Qualität der gerösteten Bohne

Darauf sollten Sie achten:

  • Genießen Sie Ihren Kaffee in Maßen, nicht in Massen! Bis zu vier Tassen Kaffee pro Tag gelten - bei normaler Gesundheit - als unbedenklich.
  • Das Röstverfahren ist entscheidend! Achten Sie beim Kauf auf qualitativ hochwertigen Kaffee, d.h. dass der Kaffee im Langzeitröstverfahren bei ca. 200 °C für ca. 15-22 Minuten im Trommelröstverfahren geröstet wird. Dadurch werden die Bitterstoffe aus dem Rohkaffee herausgeröstet und der Kaffee wird sehr magenschonend und bekömmlich. Industriell und für die Masse produzierte Kaffees werden häufig zu kurz und viel zu heiß geröstet, was zu Lasten der Kaffeequalität geht - die kaffeeeigenen Säuren bleiben enthalten und es entwickeln sich Röstreizstoffe, die zu Magenempfindlichkeit führen können.
  • Außer dem Röstverfahren ist auch der Gehalt des Koffeins in der Kaffeebohne ein wichtiger Faktor: die Sorte Robusta enthält von Natur aus drei mal mehr Koffein als die Sorte Arabica. Hier sollte man beim Kauf des Kaffees auf die Mischung achten.
  • Auch die Zubereitungsart des Kaffees wirkt sich auf den Koffeingehalt aus. Filterkaffee enthält aufgrund der längeren Brühzeit wesentlich mehr Koffein und Säure als Espresso.
  • Zu heiß gebrühter Kaffee enthält ebenfalls mehr Säure; hier kann es bereits helfen, den Kaffee bei etwas niedrigerer Temperatur zuzubereiten.
  • Auch Milch im Kaffee macht ihn etwas verträglicher.
  • Und zu guter Letzt: trinken Sie Kaffee möglichst nicht auf leeren Magen, denn die im Kaffee enthaltene Säure greift die Magenschleinmhaut an. Mit einer "festen Grundlage" steigert sich auch die Verträglichkeit des Kaffees.